Sommer in Ungarn

Nach einigen Jobs über den Winter in Österreich in der Tourismusbranche bin ich seit ein paar Wochen wieder in Ungarn. Was ich im Sommer in Ungarn so mache, berichte ich kurz in diesem Beitrag.

Die Überlegung, im Winter in Österreich zu arbeiten, hatte mehrere Gründe. Zuerst war es eine finanzielle Absicherung, da ich noch ein paar Ausgaben hatte, die so erledigt werden konnten. Außerdem ersparte ich mir die ungarische Krankenversicherung, da ich als Angestellter in Österreich versichert war. Zusätzlich ersparte ich mir Heizkosten. Ich habe ca. 80qm Wohnfläche und bezahle aktuell rund € 30,– für Gas. Wäre ich hier geblieben, dann wären das bis zu € 200,– im Monat. Es gibt hier zwar einen günstigen Tarif, bis zu einem Verbrauch von 1729 m³ im Jahr ist es günstig. Steigt der Verbrauch darüber, dann wird es teuer. Mehr zu meiner Homebase erfährst du hier: Meine Homebase in Ungarn.

Ein weiterer Grund war, dass es hier in Ungarn im Winter schon etwas fad werden kann. Es gibt zwar gefühlt in jedem Dorf eine Therme, aber ich bin nicht so der Thermenbesucher. Für das kommende Jahr werde ich wieder außerhalb von Ungarn überwintern, aber nicht mehr in Österreich. Es wird nach Mexiko gehen.

Mein Leben im Sommer hier in Ungarn

Heute haben wir Außentemperaturen von rund 34 Grad. Da ich ein Lehmhaus besitze, habe ich im Büro ohne Klimaanlage aktuell 24 Grad. Das aber auch nur deshalb, weil ich in den vergangenen Tagen alle Fenster und Türen den ganzen Tag offen hatte. Ich benötige auch bei höheren Temperaturen keine Kühlung. Das Haus hält kühl und das liebe ich so an diesem Gebäude. Lehmhäuser haben zwar beim Renovieren so ihre Eigenheiten, aber das ist es mir wert.

Bei diesen Temperaturen arbeite ich vorzugsweise im Büro und mache Kundentermine, schreibe Blogbeiträge und erstelle Videos für YouTube. Mit diesen Einnahmequellen finanziere ich auch mein Überwintern in Mexiko.

Da der Plattensee nur etwas über 100 Kilometer von hier entfernt ist, werde ich auch immer wieder einmal nach Siófok fahren. Näher ist zwar Harkány mit Therme und einem großen Freibad, aber ich liebe Seen und Meere und daher fahre ich lieber einige Kilometer weiter.

In Mohács und Pécs gibt es auch immer wieder Konzerte, Festivals und andere Events, die ich auch gerne besuche. So lerne ich auch die Leute und die Kultur des Landes besser kennen.

Tambura Fesztival in Mohacs

Die Renovierung geht weiter

Da ich in den vergangenen Wochen viel Zeit hatte und es eher zu kühl war für die Jahreszeit, habe ich begonnen meinen Stadl zu renovieren. Das ist auch ein altes Lehmgebäude, das leider schon sehr mitgenommen ist, da der vorige Besitzer nicht viel dabei gemacht hat.

Stadlrenovierung

In den vergangenen Wochen habe ich meistens am Abend daran gearbeitet. Gestern konnte ich die erste Hälfte fertig verputzen und am Wochenende kommt die erste Schicht Kalkfarbe auf die Mauer. Die zweite Hälfte wird im Herbst gemacht. Ich verwende nur Lehm und zementfreien Kalkverputz und diese Materialien sollen nicht zu schnell austrocknen. Das ist bedauerlicherweise bei Temperaturen über 30 Grad schwierig. Ich hatte das während der Pandemie bei der Außenmauer vom Haus erlebt. Da trocknete die Glätte zu schnell und auch der Anstrich bereitete Probleme.

Tägliches Klopfen und Law of Assumption

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Klopftherapie, um alte Glaubensmuster zu verändern, die Selbstheilungskräfte zu verbessern und mein Leben insgesamt zu verbessern. Im heurigen Winter bin ich zusätzlich zum Law of Attraction auf das Law of Assumption von Neville Goddard gestoßen. Er geht davon aus, dass wir unser Leben vollkommen selbst in der Hand haben. Wenn es nicht so läuft, wie wir es wollen, dann hat das auch mit unserem Selbstkonzept zu tun. Da kommt dann wieder das Klopfen ins Spiel, da wir damit unser Selbstkonzept verändern können. Wenn dich das Thema interessiert, dann kannst du auf meinem Blog Klopfen mit Andreas mehr dazu erfahren. Wenn du mehr über die Werke von Neville Goddard erfahren willst, dann empfehle ich dir folgende Lektüre: BEWUSSTSEIN IST DIE EINZIGE REALITÄT: Das Lebenswerk des Neville Goddard*.

Sommer in Ungarn als Teilzeitnomade

Natürlich sitze ich nicht den ganzen Sommer in meinem Haus in Ungarn. Beruflich werde ich ein paar Mal nach Österreich fahren, um Kundentermine vor Ort wahrzunehmen. Im August geht es nach Pula zum Eros Ramazzotti in der Arena von Pula. Das Konzert von Eros in der Arena von Verona war mein letztes großes Livekonzert vor der Pandemie und jetzt starte ich in der Arena von Pula mit Eros in die nächste Konzertsaison. Da habe ich ein nettes Zimmer in der Nähe der Arena gefunden. Da werde ich auch jeden Fall einen Bericht darüber schreiben.

Diese Freiheit, einfach mein Leben nicht nach einem Chef oder der Bank zu gestalten, ist einfach unbezahlbar. Wenn du das auch möchtest, dann kann ich dir gerne Tipps dazu geben. Über meine Kontaktseite kannst du mich anschreiben. Es sind einfach unsere Glaubenssätze, die uns von dieser Freiheit abhalten!

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