Ortsunabhängig arbeiten ist für viele Menschen ein wichtiger Baustein, wenn sie über eine Auswanderung nachdenken. Denn ein neues Leben im Ausland wird wesentlich einfacher, wenn das eigene Einkommen nicht davon abhängt, am neuen Wohnort sofort einen passenden Job zu finden.
Genau diesen Punkt würde ich heute möglichst früh in meine Auswanderungsplanung einbeziehen.
Ich lebe selbst in Ungarn und habe meine berufliche Tätigkeit im Laufe der Jahre immer stärker so ausgerichtet, dass ich einen großen Teil davon unabhängig von meinem jeweiligen Aufenthaltsort erledigen kann. Für mich bedeutet ortsunabhängiges Arbeiten deshalb nicht, mit dem Laptop am Strand zu sitzen. Es bedeutet vor allem, selbst entscheiden zu können, wo ich lebe und von wo aus ich arbeite.
Wenn du auswandern möchtest und auch danach noch auf ein aktives Einkommen angewiesen bist, solltest du deshalb möglichst nicht erst nach dem Umzug darüber nachdenken.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du dich Schritt für Schritt auf ein ortsunabhängiges Einkommen vorbereiten kannst und welche Fragen ich bereits vor der Auswanderung klären würde.
Was bedeutet ortsunabhängig arbeiten?
Ortsunabhängig arbeiten bedeutet zunächst nur, dass deine berufliche Tätigkeit nicht dauerhaft an einen bestimmten Arbeitsplatz oder Wohnort gebunden ist.
Das kann sehr unterschiedlich aussehen.
Du kannst beispielsweise bei einem Unternehmen angestellt sein und remote arbeiten. Du kannst als Selbstständiger deine Dienstleistungen online anbieten. Oder du baust dir ein eigenes Geschäftsmodell auf, das sich weitgehend über das Internet organisieren lässt.
Entscheidend ist für mich nicht, ob du digitaler Nomade bist oder ständig reist.
Auch jemand, der dauerhaft in Ungarn, Spanien oder Portugal lebt und seine Kunden weiterhin in Deutschland oder Österreich betreut, arbeitet ortsunabhängig.
Genau diese Form finde ich für Auswanderer besonders interessant.
Du musst nicht zwingend im neuen Heimatland einen Arbeitsplatz finden und bist dadurch weniger vom lokalen Arbeitsmarkt und vom dortigen Lohnniveau abhängig.
Warum ortsunabhängig arbeiten beim Auswandern ein Vorteil sein kann
Wer auswandert, verändert bereits sehr viele Bereiche seines Lebens gleichzeitig.
Ein neues Land, eine andere Sprache, Behörden, Versicherungen, Wohnung oder Haus und eine ungewohnte Umgebung können genügend Herausforderungen mit sich bringen.
Wenn dann zusätzlich die Frage offen ist, wovon du im nächsten Monat leben sollst, entsteht schnell unnötiger Druck.
Deshalb würde ich Einkommen und Auswanderung nicht getrennt voneinander betrachten.
In meinem Beitrag Auswandern: Was beachten? gehe ich ausführlicher darauf ein, welche Entscheidungen aus meiner Sicht bereits vor einem Umzug ins Ausland getroffen werden sollten.
Wenn du ortsunabhängig arbeiten kannst, hast du bei der Standortwahl außerdem wesentlich mehr Freiheit.
Du musst nicht unbedingt dort wohnen, wo sich die meisten Arbeitsplätze befinden. Vielleicht kannst du eine kleinere Stadt oder eine ländliche Region wählen, die besser zu deinem gewünschten Lebensstil passt.
Für mich war das ebenfalls ein wichtiger Punkt. Meine Homebase befindet sich heute in Ungarn, während ein großer Teil meiner beruflichen Tätigkeit nicht davon abhängt, ob ich gerade dort, in Österreich oder auf einer Reise bin.
Wie viel Einkommen brauchst du nach der Auswanderung?
Bevor du darüber nachdenkst, wie du ortsunabhängig arbeiten möchtest, solltest du zuerst wissen, wie viel Einkommen du tatsächlich benötigst.
Das klingt selbstverständlich, wird meiner Erfahrung nach aber häufig unterschätzt.
Viele Menschen vergleichen vor einer Auswanderung beispielsweise Mietpreise oder Immobilienpreise und kommen zu dem Schluss:
„Dort kann ich viel günstiger leben.“
Das kann stimmen.
Trotzdem bestehen die monatlichen Ausgaben aus wesentlich mehr als nur der Wohnung.
Berücksichtige beispielsweise:
- Wohnen und Energie
- Lebensmittel und täglicher Bedarf
- Krankenversicherung und Gesundheitskosten
- Fahrzeug und Mobilität
- Telefon und Internet
- Steuern und Sozialabgaben
- Reisen in die alte Heimat
- Reparaturen und Ersatzanschaffungen
- Freizeit
- finanzielle Rücklagen
Ich würde daraus nicht nur ein Minimalbudget berechnen, sondern zusätzlich einen ausreichenden Puffer einplanen.
Wenn du für dein zukünftiges Leben beispielsweise 1.500 Euro im Monat kalkulierst, würde ich nicht mit einem Geschäftsmodell auswandern, das gerade einmal 1.500 Euro in einem guten Monat erwirtschaftet.
Ortsunabhängiges Einkommen nicht mit passivem Einkommen verwechseln
Ein Punkt ist mir dabei wichtig:
Ortsunabhängig arbeiten bedeutet nicht automatisch passives Einkommen.
Wenn du als Webdesigner jeden Tag Kundenprojekte bearbeitest, arbeitest du ortsunabhängig – aber keineswegs passiv.
Wenn du Online-Beratungen durchführst, musst du ebenfalls aktiv arbeiten.
Und auch ein eigenes Online-Business benötigt normalerweise regelmäßige Betreuung.
Das ist für mich kein Nachteil.
Mein Ziel besteht nicht darin, überhaupt nichts mehr zu tun. Mir geht es vielmehr darum, nicht an einen bestimmten Arbeitsplatz gebunden zu sein und meine Zeit zunehmend selbst gestalten zu können.
Remote arbeiten im Ausland: Kannst du deinen bisherigen Job mitnehmen?
Für Angestellte kann der einfachste Weg darin bestehen, den bestehenden Beruf nicht aufzugeben.
Wenn deine Tätigkeit bereits heute hauptsächlich am Computer stattfindet, solltest du prüfen, ob dein Arbeitgeber dauerhaftes Remote-Arbeiten ermöglicht.
Das kann eine interessante Kombination sein:
Du behältst dein bestehendes Einkommen und kannst trotzdem im Ausland leben.
Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen gelegentlichem Homeoffice und einem dauerhaften Arbeitsplatz in einem anderen Land.
Ein langfristiger Wohn- und Arbeitsort im Ausland kann unter anderem Auswirkungen auf Steuern, Sozialversicherung und den Arbeitgeber haben.
Deshalb würde ich diesen Punkt vor der Auswanderung mit dem Arbeitgeber und gegebenenfalls mit fachkundiger steuerlicher beziehungsweise rechtlicher Beratung klären.
Nicht jeder Arbeitgeber, der Homeoffice erlaubt, gestattet automatisch dauerhaftes Arbeiten aus einem anderen Land.
Selbstständig im Ausland arbeiten
Eine weitere Möglichkeit ist die Selbstständigkeit.
Dabei musst du deine Kunden nicht zwingend im neuen Heimatland suchen.
Gerade für deutschsprachige Auswanderer kann es interessant sein, weiterhin überwiegend Kunden aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu betreuen.
Viele Dienstleistungen können heute online angeboten werden.
Dazu gehören beispielsweise:
- Webdesign
- Grafik
- Programmierung
- Übersetzungen
- Texterstellung
- Video- und Bildbearbeitung
- Online-Unterricht
- Büroservice
- Beratung
- Coaching
Der Vorteil liegt darin, dass du vorhandene Fähigkeiten nutzen kannst.
Du musst nicht unbedingt ein vollkommen neues Geschäftsmodell erfinden.
Wenn du beispielsweise bereits seit zehn Jahren Webseiten erstellst, wäre es für mich wesentlich naheliegender, daraus eine ortsunabhängige Dienstleistung zu entwickeln, als plötzlich einen Online-Shop für ein Thema zu eröffnen, von dem du bisher kaum etwas verstehst.
Welche Fähigkeiten kannst du bereits heute verkaufen?
Diese Frage würde ich mir sehr früh stellen:
Was kann ich heute bereits, wofür andere Menschen bereit sind, Geld zu bezahlen?
Viele Menschen suchen beim Thema Online-Einkommen sofort nach neuen Geschäftsmodellen.
Vielleicht ist das gar nicht notwendig.
Du könntest bereits berufliche oder persönliche Fähigkeiten besitzen, die sich auch online anbieten lassen.
Überlege beispielsweise:
Was mache ich heute beruflich?
Welche Aufgaben kann ich davon am Computer erledigen?
Wobei fragen mich andere Menschen häufig um Rat?
Welche Erfahrungen habe ich über viele Jahre gesammelt?
Welche Probleme kann ich für andere lösen?
Welche Tätigkeit könnte ich unabhängig von meinem Aufenthaltsort anbieten?
Gerade Dienstleistungen können interessant sein, weil du im Gegensatz zu vielen anderen Online-Geschäftsmodellen keine große Reichweite benötigst.
Für einen Blog brauchst du möglicherweise tausende Besucher.
Für eine spezialisierte Dienstleistung reichen unter Umständen bereits wenige gute Kunden.
Dienstleistungen können der schnellere Einstieg sein
Wenn du dein Einkommen möglichst schnell ortsunabhängig machen möchtest, würde ich Dienstleistungen zumindest prüfen.
Ein Blog, YouTube-Kanal oder digitales Produkt kann langfristig sehr interessant sein. Der Aufbau dauert aber meistens.
Eine Dienstleistung kannst du dagegen teilweise sofort anbieten, wenn du bereits über die notwendigen Fähigkeiten verfügst.
Ein Beispiel:
Angenommen, du möchtest in zwölf Monaten auswandern.
Statt darauf zu hoffen, dass ein neuer Blog innerhalb eines Jahres deinen gesamten Lebensunterhalt finanziert, könntest du zunächst versuchen, drei oder vier regelmäßige Kunden für eine Online-Dienstleistung zu gewinnen.
Parallel kannst du ein langfristigeres Online-Projekt aufbauen.
So entsteht möglicherweise schrittweise eine Kombination aus kurzfristig verfügbarem Einkommen und langfristig skalierbaren Einkommensquellen.
Ortsunabhängig arbeiten mit einem eigenen Online-Business
Langfristig kann auch ein eigenes Online-Business interessant sein.
Dazu können beispielsweise Webseiten, Blogs, YouTube, digitale Produkte, Onlinekurse oder andere internetbasierte Angebote gehören.
Ich würde allerdings nicht davon ausgehen, dass daraus automatisch schnell ein ausreichendes Einkommen entsteht.
Gerade Content-Projekte brauchen Zeit.
Du benötigst Inhalte.
Du brauchst Reichweite.
Menschen müssen dich finden.
Und schließlich muss aus dieser Reichweite auch ein Geschäftsmodell entstehen.
Ich betreibe selbst verschiedene Onlineprojekte und weiß deshalb, dass Einnahmen nicht automatisch entstehen, nur weil eine Webseite online ist oder ein YouTube-Video veröffentlicht wurde.
Dafür bietet ein solches Geschäftsmodell langfristig einen großen Vorteil:
Inhalte können weiterhin Besucher und Interessenten erreichen, obwohl sie bereits vor Monaten oder Jahren veröffentlicht wurden.
Online Geld verdienen: Vorsicht bei schnellen Versprechen
Wer nach Möglichkeiten sucht, online oder ortsunabhängig Geld zu verdienen, stößt schnell auf Versprechen wie:
„5.000 Euro im Monat ohne Vorkenntnisse.“
„Passives Einkommen in wenigen Wochen.“
„Nur zwei Stunden täglich arbeiten.“
Solche Aussagen würde ich sehr kritisch betrachten.
Natürlich kann man online ein gutes Einkommen aufbauen.
Aber auch ein Online-Business bleibt ein Business.
Du benötigst entweder Fähigkeiten, Kapital, Reichweite, Kunden, ein gutes Produkt oder ein funktionierendes Vertriebssystem – meistens eine Kombination daraus.
Vor allem würde ich nicht meine gesamte Auswanderungsplanung auf ein Geschäftsmodell aufbauen, das ich noch nie praktisch getestet habe.
Baue dein Einkommen vor der Auswanderung auf
Für mich ist das einer der wichtigsten Punkte des gesamten Artikels:
Wenn du ortsunabhängig arbeiten möchtest, beginne möglichst vor deiner Auswanderung damit.
Warte nicht darauf, dass du irgendwann im neuen Haus sitzt und dann überlegst, womit du dein Geld verdienen könntest.
Teste dein Modell vorher.
Angenommen, du möchtest in einem Jahr auswandern.
Dann könntest du die kommenden Monate nutzen, um dein Einkommen Schritt für Schritt unabhängiger von deinem bisherigen Wohnort zu machen.
Du kannst beispielsweise prüfen:
- Bekomme ich tatsächlich Kunden?
- Wie viel kann ich realistisch verlangen?
- Wie viele Arbeitsstunden benötige ich?
- Schwankt mein Einkommen stark?
- Funktioniert mein Angebot auch vollständig online?
- Welche technischen Voraussetzungen benötige ich?
- Wie viel Rücklage brauche ich?
Wenn dein Modell in Deutschland oder Österreich bereits nicht funktioniert, wird es normalerweise nicht dadurch besser, dass du nach Ungarn, Spanien oder Thailand ziehst.
Mein persönlicher Vorschlag: Eine Testphase einplanen
Ich würde mir vor einer geplanten Auswanderung eine konkrete Testphase setzen.
Beispielsweise sechs Monate.
In dieser Zeit kannst du versuchen, deine gewünschte ortsunabhängige Tätigkeit bereits so auszuüben, als würdest du im Ausland leben.
Versuche möglichst wenig auf Dinge zurückzugreifen, die nur wegen deines aktuellen Wohnortes funktionieren.
Frage dich nach einigen Monaten:
Könnte ich diese Tätigkeit genauso aus Ungarn, Spanien oder einem anderen Land ausführen?
Wenn die Antwort ja lautet, hast du bereits einen wichtigen Schritt geschafft.
Mehrere Einkommensquellen können sinnvoll sein
Ich persönlich halte es außerdem für sinnvoll, nicht vollständig von einer einzigen Einnahmequelle abhängig zu sein.
Das bedeutet allerdings nicht, zehn unterschiedliche Geschäftsmodelle gleichzeitig aufzubauen.
Sinnvoller finde ich Einkommensquellen, die sich gegenseitig ergänzen.
Zum Beispiel:
Online-Dienstleistung + eigenes Content-Projekt
oder
Remote-Job + eigenes kleines Online-Business
oder
Beratung + digitales Produkt
Dadurch kann ein Bereich langfristig wachsen, während ein anderer bereits regelmäßigeres Einkommen liefert.
Ich habe selbst im Laufe der Jahre verschiedene Einkommensquellen genutzt. Mehr darüber findest du in meinem Beitrag Geldverdienen als Teilzeitnomade.
Wann ist dein Einkommen stabil genug zum Auswandern?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.
Ich würde allerdings nicht nur auf den besten Monat schauen.
Wenn du in einem Monat 3.000 Euro verdient hast und in den folgenden beiden Monaten jeweils 800 Euro, beträgt dein Einkommen nicht automatisch 3.000 Euro monatlich.
Betrachte lieber einen längeren Zeitraum.
Wie hoch waren deine durchschnittlichen Einnahmen in den letzten sechs oder zwölf Monaten?
Wie stabil sind deine Kunden?
Was passiert, wenn dein größter Auftraggeber wegfällt?
Wie viel Geld hast du als Rücklage?
Welche Fixkosten erwarten dich nach der Auswanderung?
Je besser du diese Fragen beantworten kannst, desto weniger finanzielle Unsicherheit nimmst du mit in dein neues Leben.
Ortsunabhängig arbeiten ist nur eine Möglichkeit
Nicht jeder muss ortsunabhängig arbeiten.
Vielleicht hast du einen Beruf, der im Zielland stark gesucht wird.
Vielleicht möchtest du dort ein lokales Unternehmen gründen.
Oder du verfügst bereits über ausreichende Renten- oder Kapitaleinkünfte.
Wenn du zunächst einen Überblick über unterschiedliche Möglichkeiten suchst, findest du in meinem Beitrag Geldverdienen als Auswanderer verschiedene Einkommensmodelle – vom klassischen Arbeitsplatz über Selbstständigkeit bis zu digitalen Geschäftsmodellen.
Ortsunabhängiges Arbeiten ist also nicht die einzige Lösung.
Für mich bietet es allerdings einen entscheidenden Vorteil:
Die Wahl meines Wohnortes muss nicht gleichzeitig die Wahl meines Arbeitsmarktes sein.
Mein eigener Weg zum ortsunabhängigen Arbeiten
Ich habe mich im Laufe der Zeit immer stärker dafür entschieden, Tätigkeiten aufzubauen, die ich unabhängig von meinem Wohnort ausüben kann.
Für mich passt das zu meinem Leben als Teilzeitnomade.
Ich möchte eine Homebase haben, aber gleichzeitig reisen können und nicht jedes Mal überlegen müssen, ob meine berufliche Tätigkeit an einem anderen Ort überhaupt möglich ist.
Neben meinen eigenen Onlineprojekten nutze ich inzwischen auch ein Geschäftsmodell, das sich online und ohne eigenes Geschäftslokal aufbauen lässt.
Dabei geht es für mich nicht um ein Versprechen, ohne Arbeit schnell reich zu werden.
Ich sehe es vielmehr als eine weitere Möglichkeit, ein Einkommen aufzubauen, das nicht unmittelbar an einen bestimmten Wohnort gebunden ist.
Wenn du dir ansehen möchtest, welchen Weg ich dafür gewählt habe und wie dieses Geschäftsmodell funktioniert, kannst du an meinem kostenlosen Webinar teilnehmen oder ein persönliches 1:1-Zoom-Gespräch mit mir vereinbaren.
Dabei kannst du dir zunächst unverbindlich ansehen, ob diese Möglichkeit überhaupt zu deinen Vorstellungen passt.
→ Hier findest du die Informationen zum kostenlosen Webinar und zum persönlichen Gespräch
Fazit: Ortsunabhängig arbeiten beginnt vor der Auswanderung
Ortsunabhängig arbeiten kann dir bei einer Auswanderung wesentlich mehr Freiheit geben.
Du bist weniger davon abhängig, im neuen Heimatland sofort einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Gleichzeitig kannst du bei deiner Standortwahl möglicherweise stärker danach entscheiden, wo du tatsächlich leben möchtest.
Ich würde allerdings nicht erst nach der Auswanderung mit dem Aufbau beginnen.
Prüfe deine Fähigkeiten.
Berechne deinen finanziellen Bedarf.
Teste verschiedene Möglichkeiten.
Baue erste Kunden oder Einnahmen auf.
Und beobachte über mehrere Monate, ob dein Modell wirklich funktioniert.
Eine Auswanderung bringt bereits genügend Veränderungen mit sich. Wenn deine Einkommensfrage vorher weitgehend geklärt ist, kannst du dich nach dem Umzug wesentlich stärker auf dein neues Leben konzentrieren.
Für mich bedeutet ortsunabhängig arbeiten deshalb vor allem eines:
Mein Einkommen soll möglichst wenig darüber entscheiden, an welchem Ort ich leben muss.